Lösungen
Datenzentrische Sicherheit
Schutz, der bei den Daten bleibt – nicht beim Perimeter.
Klassische Sicherheit schützt den Weg zu den Daten – Netzwerk, Zugänge, Perimeter.
Datenzentrische Sicherheit schützt die Daten selbst. Sensible Werte werden so verschlüsselt, dass sie ihren Nutzen für Ihre Anwendungen behalten, aber für Unbefugte nicht verwertbar sind.
Format bleibt
Verschlüsselte Werte behalten Struktur und Format. Datenbanken, Felder und Schnittstellen laufen weiter – in der Regel ohne Umbau. Felder mit Prüfziffern oder strengen Validierungen können Ausnahmen sein.
Schlüsselhoheit
Bei einer Installation bei Ihnen bleiben die Schlüssel in Ihren eigenen Hardware-Sicherheitsmodulen oder verschlüsselt in der SecureData Appliance in Ihrer geschützten Zone. Betreiben wir SecureData für Sie, steht die Umgebung in der Schweiz.
Rolle statt Konto
Wer was im Klartext sieht, entscheidet die Rolle – nicht der technische Zugang zum System.
«Für SIX war wichtig, dass die Systeme, die das Schlüsselmaterial verwalten, maximal gesichert werden.»
Christian Stork
verantwortlicher Projektleiter bei SIX · Netzwoche 09/2021

Wer sieht den Klartext, während das System läuft?
Festplatten- und Datenbankverschlüsselung schützen gegen den Diebstahl der Platte, nicht gegen den Zugriff im Betrieb. Sobald die Anwendung läuft, liegen die Daten im Klartext vor – für das System, seine Betreiber und jeden, der an dieser Stelle Zugriff erlangt.
Full Disk Encryption · Self-Encrypting Drives · dm-crypt/LUKS · Transparent Data Encryption
Die Lösung.
Datenzentrische Sicherheit setzt an den Werten selbst an – nicht an der Hülle. Welcher Weg der richtige ist, hängt an einer Frage: Kann die Anwendung angepasst werden?
01
Applikation
Lässt sich die Anwendung erweitern, ver- und entschlüsselt sie Werte direkt über eine Schnittstelle (Web Service / SecureData Simple API). Der direkteste Weg.

02
Proxy
Ist die Anwendung nicht änderbar, übernimmt ein vorgelagerter Dienst die Ver- und Entschlüsselung im Datenstrom (ICAP) – ohne Eingriff in den Code, sofern ein ICAP-fähiger Proxy vorhanden ist.

03
Gateway
Für API-basierte Dienste schützt ein Gateway (Sentry API Protection Gateway) die sensiblen Felder im Verkehr – für definierte Schnittstellen, nicht für beliebigen HTTPS-Verkehr.


Daten beim Anbieter, Schlüssel in Schweizer Hand.
Cloud und SaaS nutzen, ohne die Kontrolle abzugeben. Die Schlüsselhoheit bleibt im Haus – bei einer Installation bei Ihnen. Betreiben wir SecureData für Sie, liegen die Schlüssel bei Prewen, einem Unternehmen in Schweizer Eigentum mit Sitz in der Schweiz. Der Anbieter verarbeitet die Daten, sieht sie aber nur verschlüsselt – Klartext nur mit Schlüssel und Berechtigung.
Wo der Schutz wirkt.

Selbst ausprobieren.
Sehen Sie am Live-Beispiel, wie ein Datensatz verschlüsselt wird und trotzdem nutzbar bleibt.
Warum Prewen.

Partner von OpenText und Entrust
Grundlage der Lösung ist OpenText SecureData – formaterhaltende Verschlüsselung und Tokenisierung.

Betrieb bei Ihnen oder bei uns
Wir betreiben SecureData bei Ihnen vor Ort oder für Sie in unserer Umgebung in der Schweiz.

SIX Group und Swisscom
SIX Group und Swisscom vertrauen auf datenzentrische Sicherheit von Prewen.
Häufige Fragen.
Ändert formaterhaltende Verschlüsselung unsere Datenbankstruktur?
Müssen wir unsere Anwendungen umbauen?
Wer sieht die Daten im Klartext?
Funktioniert das mit Cloud und SaaS?
Wo liegen die Schlüssel?
Ist das Schweizer Technologie?
Technologie & Partner
Prewen ist Partner von OpenText und von Entrust. Grundlage der Lösung ist OpenText SecureData – formaterhaltende Verschlüsselung und Tokenisierung.
Compliance
Datenzentrische Verschlüsselung unterstützt die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie FINMA, PCI DSS, revDSG und DSGVO – als ein Baustein, nicht als Garantie für Compliance.
Prewention






